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Die Gegenwart

Hallo Leute,

nun sind wir nach meinen Geschichten in der Gegenwart angekommen. Nach Berlin bin ich gezogen, weil ich es zwei Jahre nach meiner Verletzung in unserem  Kaff einfach nicht mehr ausgehalten habe. Ich hatte das Gefühl von allen nur mit einem mitleidigen Blick angeschaut zu werden und der "Kiosk-Verkäufer, der eigentlich Boxer werden wollte" zu sein. Da bei uns jeder jeden kennt wusste auch jeder darüber Bescheid. Also beschloss ich wegzuziehen und einfach rauszukommen. Berlin fand ich schon immer cool und schaute so immer mal wieder nach Wohnungen bis ich eine wirklich günstige, nicht schöne, aber wirklich günstige Wohnung fand. 

Um in Berlin ein bisschen cooler rüberzukommen wollte ich mir auch ein iPad zulegen, leider ist es bei mir aus bekannten Gründen mit dem Geldbeutel nicht so dolle, weswegen ich mir preislich eine Übersicht verschaffen wollte. Geholt hab ich mir noch keins, aber wenn es das irgendwo noch n Fuffi günstiger gibt, dann schlag ich zu!

Ansonsten gefällt mir Berlin nach wie vor gut. Ich arbeite bei einem Späti in Kreuzberg. Mittlerweile glaube ich jedoch, dass im Umkreis von 5 Kilometern, der einzige Deutsche bin der einem Spätkauf arbeitet. Werde auch von den Kunden immer komisch angeguckt. So habe ich vor allem bei der Arbeit oft das Gefühl gar nicht mehr in Deutschland zu sein. Aber bisher waren eigentlich alle nett zu mir und ich bin froh überhaupt was gefunden zu haben, denn immerhin kann ich hier sehr viel arbeiten und dadurch auch mehr als vorher verdienen. 

Ich werde euch auf jeden Fall über meinen weiteren Werdegang auf den Laufenden halten und informieren wenn es was neues gibt. Hab mich auch schon nach n paar Boxhallen umgesehen, um auf Amateurebende weiterzumachen, mal schauen was daraus wird.

8.10.12 12:09, kommentieren

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Teil Zwei der Lebensgeschichte

Hallo Leute,

also ich dachte ja damals von dem Geld des Boxens leben zu können und daher keine wirklich andere Berufsausbildung zu brauchen. Immerhin hab ich bei den Jugendmeisterschaften schon Titel geholt und fette Prämien eingestrichen.

Meine Eltern waren damit nie so richitg zufrieden, da sie immer der Meinung waren man müsse auch was "richtiges" lernen. Ihnen zu liebe habe ich dann mehr oder weniger meine Berufsaubsildung gemacht, über derer Qualität ich ja schon das letzte Mal berichtete. Heute bin ich froh immerhin das gemacht zu haben.

Als ich nämlich gerade dabei war wirklich erfolgreich zu werden verletzte ich mich. Das ärgerlichste war dabei, dass es nicht einmal bei nem Kampf oder dem Training geschah, sondern bei so einem blöden Umzug von Bekannten. Wir trugen einen Schrank die Treppe hoch und der Blödmann der vor ging konnte ihn nicht mehr halten. So kam mir der ganze Schrank entgegen und schleuderte mich die Treppen herunter und landete schließlich auch noch auf mir. Die Folge waren zwei gebrochene Rippen, ein geprellter Steiß, eine gebrochene Kniescheibe und 4 gebrochene Finger in der rechten Hand, wobei auch diese große Knochenfläche die vom Daumen in die Hand geht betroffen war. 

Ich wurde an sich wieder fit, doch die Ärzte ließen mich recht schnell wissen, dass ich den Profisport wohl an den  Nagel hängen werden könnte. Leider kam es auch so. Ich fing wieder an zu trainieren, doch konnte schon konditionell nicht an meine Leistungen von damals anknüpfen, da mein Körper einfach die Belastung nicht aushielt. In dem Moment wurde mir klar, dass es das mit dem Boxsport war und ich nun finanzielle nur noch meine "Ausbildung" hätte.

6.10.12 12:07, kommentieren

Marc und seine Geschichte

Hallo liebe Leute,

ich bin der Marc. Ich habe mich dazu entschlossen nun ein wenig zu bloggen, um mich ein wenig abzulenken und irgendwo auch über mein Leben erzählen zu können. Da ich Single bin und in der Stadt gerade auch recht neu bin habe ich leider derzeit nicht so wirklich jemanden mit dem ich über alles reden kann und da dacht ich mir - hey das Internet, dein Freund und Helfer. Also werd ich hier einfach ein bisschen erzählen.

Ich bin vor zwei Wochen nach Berlin gezogen, komme ursprünglich aus einem recht kleinen Kaff im Nordosten Brandenburgs, also aus der Uckermark, wo ja an sich schon kaum noch jemand wohnt. Hergezogen bin ich einfach weil ich kein Bock mehr auf die Kleinstadtöde hatte. Ich habe damals meinen Realschulabschluss gemacht und muss leider eine recht schäbige Berufsausbildung zu besitzen. Man könnte es Verkäufer nennen, aber selbst das trau ich mich nicht so richtig zu sagen. Hab die Ausbildung damals bei nem Typen in unserem Ort in seinem Kiosk gemacht. Hat auch nur zwei Jahre gedauert und naja war alles ziemlich zwielichtig. Aber so hab ich auf dem Papier wenigstens etwas, wenn auch nicht viel.

Warum ich nicht mehr berufsmäßig gemacht hab? Das hat damit zu tun, dass ich immer ein ziemlich guter Boxer war. Habe von klein auf gekämpft und war ne zeitlang sogar überregional sehr erfolgreich. Durch die Siege gab es auch immer eine kleine Siegrpämie, die für den ein oder anderen aber auch schon 3-Monats-Gehälter ausmachen, sodass ich davon leben wollte. Jedoch kam leider alles etwas anders, was mich letztlich auch hierher nach Berlin verschlug. Aber dazu das nächste Mal mehr.

1.10.12 02:05, kommentieren